Exekutive Funktionen und Selbstregulation
im Schulalltag fördern
„Selbstregulation ist die Fähigkeit das eigene
Denken, die Aufmerksamkeit ,
das Verhalten/ Handlungen, die eigenen Emotionen gezielt steuern zu
können.“
Die Fähigkeit zur Selbstregulation ist einer der wichtigsten Faktoren
für das Lernen und die sozial-emotionale Entwicklung.
Selbstregulation resultiert aus drei Leistungen des Gehirns, den Exekutiven Funktionen:
- Arbeitsgedächtnis - Informationen kurzfristig aufrechterhalten und mit den gespeicherten Informationen arbeiten zu können,
- Inhibition - die Fähigkeit Impulse unterdrücken und Störreize ausblenden zu können,
- Kognitive Flexibilität - sich schnell auf veränderte Situationen einstellen und verschiedene Perspektiven einnehmen zu
können.
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Die der Selbstregulation zugrunde liegenden geistigen Fähigkeiten (die exekutiven Funktionen) können in der Schule gefördert/ trainiert werden
durch:
- Rituale + Regeln
- Bewegungspausen
- Lernen mit und durch Bewegung
- Reflexionsphasen
- Selbstreguliertes Lernen
- Sportunterricht
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Selbstregulation gemeinsam fördern: Tipps für Zuhause
- Regeln und Grenzen, Rituale und Alltagsroutinen (strukturierter Tagesablauf)
- Selbständigkeit fördern/ Einbeziehen in Alltagsaufgaben
- Sport und Bewegung
- gemeinsame Spiele trainieren Konzentration, Reaktion und Gedächtnis
- Fehler = natürliche Lernschritte
- Konsequenzen umsetzen
- LIEBE, UNTERSÜTZUNG und LOB
- GEDULD