Wissenswertes von A bis Z

Allgemeine Informationen:

Anschrift:
Gemeinschaftsgrundschule Alt-Merkstein
Hauptstraße 108
52134 Herzogenrath

Fon 02406-61685
Fax 02406-669249
Internet : www.ggs-alt-merkstein.de

Schulleiter:

Anika Ehrt
E-mail: gsalt-merkstein@schule.herzogenrath.de

Sekretariat:

Öffnungszeiten Sekretariat: montags, mittwochs, donnerstags
von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr

Hausmeister:

Peter Geesen

Lehrerkollegium

Jahrgang 1: Johanna Mandelartz, Nicole Müllenmeister


Jahrgang 2: Brigitte Quil und Sabine Paggen, Claudia Winkler


Jahrgang 3: Laura Gerber, Katja Thöneböhn


Jahrgang 4: Melanie Schipke, Elke Zimmermann,


Fachlehrer: Anika Ehrt



OGS-Team

Samantha Kirstein (OGS-Koordinatorin)

Inge Diehl, Pierre Wolf

Schulsozialarbeiterin

Jane Amoateng

Aufsicht

Vor Unterrichtsbeginn 7.50 – 08.05 Uhr
1. Hofpause 9.40 – 10.00 Uhr
2. Hofpause 11.30 – 11.45 Uhr
Busaufsichten nach Bedarf

Beratung

Bildung und Erziehung ist eine gemeinsame Aufgabe von Erziehungsberechtigten und Schule. Ein regelmäßiger Austausch schafft dafür den geeigneten Rahmen.

Neben den zweimal jährlich stattfindenden Beratungswochen (November und Märzl) stehen die Lehrerinnen und Lehrer auch nach Absprache zu Gesprächen zur Verfügung.

Besonders wichtig sind Beratungsgespräche im Rahmen des Einschulungsverfahrens, im Laufe der Schuleingangsphase und bei der Vorbereitung des Übergangs zu den weiterführenden Schulen.

Falls notwendig werden zu den Beratungsgesprächen weitere Fachkräfte hinzugezogen. Dies können beispielsweise die Schulsozialarbeiterin,
Fachkräfte der Erziehungsberatung, des schulpsychologischen Dienstes oder des Jugendamtes sein.

Auch in der OGS finden nach Bedarf gezielt Elterngespräche statt.

Elterninformation

Die Erziehungsberechtigten werden im Laufe eines Schuljahres zu den folgenden Informationsveranstaltungen eingeladen:

• Bereits vor der Einschulung findet eine Informationsveranstaltung der OGS über das Angebot im Ganztag und in der Gesicherten Vormittagsbetreuung statt.

• In der ersten Schulwoche nach den Sommerferien informiert die OGS-Leitung die Eltern der OGS- Kinder über die Organisation sowie über die Inhalte und Ziele ihrer pädagogischen Arbeit.

• In Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Herzogenrath erfolgt zu Beginn des Jahres die Informationsveranstaltung für die Eltern der zu diesem Zeitpunkt vierjährigen Kinder statt.

• Im November informiert die Schule über den Übergang zu den weiterführenden Schulen und über das lokale Angebot an weiterführenden Schulen.

• Im Mai lädt die Schule die Eltern der zukünftigen Schulneulinge zum ersten gemeinsamen Elternabend ein.

Der Elternbrief „GGS Alt-Merkstein aktuell“ erscheint in unregelmäßigen Abständen und informiert die Elternschaft über Neuigkeiten und Aktivitäten in der Schule.

Aktuelle Aktivitäten und Termine werden auf der Homepage dokumentiert.

Feste und Feiern

Feste und Feiern sind fester Bestandteil des schulischen Lebens. Die Einschulung und der Übergang zur weiterführenden Schule gehören dazu, aber auch der Abschluss von Projektwochen und Spiel- und Sportfeste.

Einschulungsfeier
Nach dem ökumenischen Einschulungsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Willibrord gestalten mehrere Klassen das Begrüßungsprogramm für die Schulneulinge.

Abschiedsfeier
Am letzten Schultag vor den Sommerferien werden die Kinder der 4. Klassen von der ganzen Schule verabschiedet. Dazu sind auch die Eltern der Viertklässler eingeladen. Jeder Jahrgang ist mit einem Beitrag an der Feier beteiligt. Die Patenklassen basteln Abschiedsgeschenke für die Viertklässler.

St. Martin
In Zusammenarbeit mit der Pfarre St. Willibrord findet alljährlich der Martinszug statt. Er beginnt um 17.30 Uhr mit einer Feier für die Schulkinder in der Pfarrkirche St. Willibrord, die jeweils von den 3.Jahrgangsstufen gestaltet wird.
Nach der Feier geht der Martinszug von der Kirche aus zum Sportplatz „An der Waidmühl“, wo das Martinsfeuer stattfindet, die Mantelszene nachgespielt wird und die Weckmänner ausgeteilt werden. Die Schulgemeinde trifft sich zum Ausklang an einem Stand mit heißen Getränken.

Klassenfeste
Auf Klassenebene finden im Laufe eines Schuljahres Geburtstags-, Karnevals-, Advents- und Weihnachtsfeiern statt.

Regelungen für das Zusammenleben in Schule und Klasse

Eine einheitliche für alle Klassen verbindliche Vereinbarung wurde 1998 von den Schülern und Lehrern der GGS Alt-Merkstein erarbeitet. Diese setzt sich aus Regeln und Konsequenzen bei Nichteinhalten zusammen.
Unter anderem aus Abstimmungsgründen mit der OGS wurden diese Schulregeln im Jahr 2010 aktualisiert und angepasst.

Jahresplanung

Die Schulkonferenz legt jeweils am Ende des Schuljahres die beweglichen Ferientage für das nächste Schuljahr fest. Alle anderen Termine und Aktivitäten werden zu Beginn des Schuljahres mit der Schulpflegschaft beraten. Die Eltern erhalten anschließend einen Terminplan für das ganze Schuljahr.


Konferenzen

Dienstbesprechungen und Konferenzen finden in unregelmäßigen Abständen mittwochs ab 13.30 Uhr statt.

Offene Ganztagsgrundschule / Betreuung von 8 bis 16.30 Uhr

Siehe hierzu das entsprechende Kapitel im Schulprogramm.

Schülerbücherei

Die Schülerbücherei ist montags und mittwochs in der großen Pause geöffnet. Sie verfügt über einen Bestand von ca. 1800 Büchern und vier PC-Arbeitsplätze.

Schulgebäude und Schulhof

Die Schule ist für die Kinder immer auch unmittelbarer Lebens- und Erfahrungsraum, der ihr Denken und Handeln beeinflusst. Es ist deshalb wichtig, dass die Kinder in der Schule vertrauensvolle Bindungen zu Mitschülern und Lehrern, gegenseitige persönliche Zuwendung und offenen mitmenschlichen Umgang erfahren. Solche Erfahrungen geben ihnen Sicherheit und Geborgenheit und fördern ihre Fähigkeit zu sozialem Handeln.
Schule als Lebensraum bedeutet auch eine angenehme Atmosphäre in den Schulklassen sowie auf den Fluren der Schule zu schaffen.
Die Schüler bekommen vom 1. Schuljahr an die Möglichkeit, sich selbst in die Gestaltung der Klassenräume und Flure einzubringen, sie zu organisieren und die persönliche Atmosphäre im Klassenzimmer selbst zu schaffen. Ganz allmählich nehmen die Kinder den Raum in Besitz.
Dinge, die die Kinder während des Schuljahres produzieren, verbleiben im Klassenzimmer oder werden auf den Fluren aufgehängt.
Wir weisen den Schülern beim Schuleintritt nicht nur einen Platz zu, sondern eher einen persönlichen Raum, den sie selbst mit Leben erfüllen sollen.
Nur wenn Vertrautes, Eigenes, Persönliches den Raum im Ganzen bestimmt und organisiert, ist die von uns gewünschte persönliche Atmosphäre zu verwirklichen.
Unsere Schule hat zwei Schulhöfe, von denen der größere (ca. 3.500qm) im Jahr 1999 durch engagierte Mithilfe der Eltern, des Fördervereins, der Stadt Herzogenrath und Sponsoren entsiegelt und kindgerecht umgebaut wurde.
Auf dem Schulgelände befinden sich verschiedene Klettergeräte, ein großer Sandkasten und zwei Tischtennisplatten. Zum Fußballspielen stehen ein DFB Mini-Spielfeld sowie weitere Tore und zwei Fußballhallen zur Verfügung, deren Benutzung in einem Fußballplan für alle Klassen geregelt ist.

Außerdem werden die großen Rasenflächen gerne zum Spielen genutzt. Fünf Parkbänke stehen ebenfalls zur Verfügung und laden zum Verweilen ein.
In der von Kindern des Jahrgangs 4 organisierten Spielausleihe können die Kinder mit ihrem Spielausweis Pausenspiele ausleihen.

Schulmesse

• Ein katholischer Schulgottesdienst findet jeden Freitag in der 1. Stunde für jeweils einen Jahrgang in der Pfarrkirche St. Willibrord statt.
• Für Kinder der Jahrgänge 3 und 4 bietet die evangelische Pastorin parallel eine Religionsstunde an.

Stundenplan

1. Stunde 8.05 – 8.50 Uhr
2. Stunde 8.50 – 9.35 Uhr

Frühstückspause 9.35 – 9.40 Uhr
Hofpause 9.40 – 10.00 Uhr

3. Stunde 10.00- 10.45 Uhr
4. Stunde 10.45 – 11.30 Uhr

Beginn Betreuung 8-1 und OGS
Hofpause 11.30 – 11.45 Uhr

5. Stunde 11.45 – 12.30 Uhr
6. Stunde 12.30 – 13.15 Uhr
Ende Betreuung 8-1

Nachmittag 16.30 Uhr
Ende OGS

Schulporträt

Die Grundschule Alt-Merkstein liegt im alten Ortskern von Merkstein, einem Stadtteil von Herzogenrath. Die Geschichte der Schule bis zur heutigen Schulform Grundschule geht bis in das Jahr 965 zurück. Die jüngere geschichtliche Entwicklung spiegelt sich heute in den verschiedenen Gebäudeteilen wieder. So ergänzen den Altbau aus dem Jahre 1890 drei Erweiterungen, von denen die letzte der 1964 fertig gestellte Erweiterungsbau mit vier Klassen- und Nebenräumen ist. Im Sommer 2005 wurden zusätzlich zwei mobile Klassenräume auf dem unteren Schulhof errichtet, um den Platzbedürfnissen der im Schuljahr 2004/05 eingeführten Offenen Ganztagsschule (OGS) zu entsprechen. Zur Schule gehören zwei Schulhöfe, von denen der obere im Jahr 1999 auf Initiative der Schule und der Elternschaft in Zusammenarbeit mit dem Schulträger entsiegelt und in ein großzügiges Spielgelände umgestaltet wurde.

Im laufenden Schuljahr 2018/19 besuchen 204 Kinder unsere Schule. Die Schule wird seit einigen Jahren stabil zweizügig geführt. Zum Einzugsgebiet im Sinne der früheren Schulbezirke gehören neben Alt-Merkstein die Ortsteile Worm, Wildnis und Hofstadt. Die Kinder aus den letztgenannten Ortsteilen erreichen die Schule mit dem Schulbus. Seit Abschaffung der Schulbezirke besuchen auch Kinder aus anderen Stadtteilen Herzogenraths unsere Grundschule.

Das Team der Grundschule Alt-Merkstein besteht aus dem Lehrerkollegium und dem Team der Offenen Ganztagsgrundschule. Im Einzelnen sind dies in der GGS elf Grundschul-Lehrkräfte, eine Sonderpädagogin, eine Lehramtsanwärterin sowie eine Schulsozialarbeiterin. In der OGS sind unter der Leitung einer Erzieherin als Koordinatorin mehrere Fachkräfte tätig.

Weiterhin arbeiten in der Schule die Schulsekretärin und der Hausmeister. Eine Schülerlotsin und ein Schülerlotse begleiten an zwei verschiedenen Stellen die Kinder auf dem Schul- und Heimweg sicher über die Kreuzungen.

Als Grundschule stellen wir uns den komplexen Aufgabenstellungen, die sich aus den gesetzlichen Vorgaben und den gesellschaftlichen Veränderungen ergeben. Der Unterricht wird erfahrungs- und gemeinschaftsbezogen, lebensnah und offen gestaltet. Behutsam werden die Kinder an Leistungsanforderungen herangeführt und gefördert. Arbeitsformen wie Wochenplanarbeit, Werkstattarbeit, das Lernen an Stationen, Freiarbeitsphasen und Projekte haben ihren festen Platz im pädagogischen Alltag.

Bei der Gestaltung der Klassenräume und des Gebäudes bemühen wir uns, eine für die Kinder anregungsreiche und freundliche Lernatmosphäre zu schaffen.

Der Besuch außerschulischer Lernorte ist fester Bestandteil jeder Jahrgangsstufe. Zu einigen festen Orten kommen je nach unterrichtlicher Planung neue hinzu.

In Zusammenarbeit mit der katholischen und evangelischen Kirche werden regelmäßig Schulgottesdienste durchgeführt. Diese finden in der Pfarrkirche St. Willibrord statt. Mit den beiden Kirchen organisieren wir auch den Einschulungsgottesdienst für die Schulneulinge und den Entlassgottesdienst für die Viertklässler am Ende des Schuljahres.

Bei der Gestaltung der Übergänge legen wir großen Wert auf die Zusammenarbeit mit den Kindergärten (Erfolgreich starten) und den weiterführenden Schulen der Stadt Herzogenrath.

Im Rahmen der gesetzlichen Mitwirkungsgremien arbeiten wir in Fragen des Bildungs- und Erziehungsauftrages unserer Schule eng und vertrauensvoll mit den gewählten Elternvertretern zusammen. Bei der Gestaltung eines abwechslungsreichen Schul- und Klassenlebens werden wir von der Elternschaft aktiv unterstützt.

Eine weitere Unterstützung erfahren wir durch unseren Förderverein, der gezielt Projekte und Aktivitäten finanziert, die allen Kindern zugute kommen.

Aktuell nehmen von insgesamt 204 Kindern 25 Kinder an der Betreuung 8 bis 1 und ca.100 Kinder an der OGS teil und haben nach Ende ihres Klassenunterrichts täglich feste Abläufe über die Mittags- bis in die Nachmittagszeit.

Zum Angebot unserer Schule gehört seit vielen Jahren der Schulchor mit regelmäßigen Probenzeiten im Vormittagsbereich. Regelmäßig produziert der Schulchor kleine Musicals und tritt bei verschiedenen Gelegenheiten auf.

Ein besonderes Anliegen unserer Schule ist die Leseförderung. Alle Klassen nutzen im Wechsel eine Büchereistunde, in der die Kinder in Kleingruppen Zeit haben, um in der Schülerbücherei Bücher anschauen,lesen, ausleihen zu können. Hier können sie auch über Leseerfahrungen sprechen und Bücherwünsche äußern. Unterstützt wird dies durch die jährlich im Frühjahr stattfindende Lesewoche.

Wir legen Wert auf forschend-entdeckendes Lernen in den Bereichen Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft-Technik (MINT) und arbeiten daran, in diesen Fächern zusätzlich zu den bereits regelmäßig stattfindenden Projekten (Mathe-Wettbewerb NRW, Angebote der AWA, Wurmtalexkursion, Programme der Jugendbildungsstätte Rolleferberg auf Klassenfahrten) verstärkt weitere Aktivitäten anzubieten. Alle 2 Jahre findet eine MINT-Woche statt, in der alle Kinder zum Experimentieren und Forschen angeleitet werden werden.

Wir bemühen uns um eine aktive Abfallvermeidung. Im Rahmen des Wettbewerbs „Abfallarme Schule“ wurde vor einigen Jahren ein Konzept entwickelt, das tagtäglich praktisch umgesetzt wird. Gleiches gilt für das Sparen von Energie. Hier beteiligen wir uns mit allen Herzogenrather Schulen an einem Energiesparprojekt für Schulen.

Mehrtägige Klassenfahrten bereichern das Schulleben ebenso wie Tagesausflüge mit unterschiedlichen Zielen.

Unsere Schule soll stets ein Haus sein, in das alle – Kinder, Lehrerinnen und Lehrer, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Eltern und Gäste – gerne kommen, um sich in einer freundlichen und offenen Atmosphäre zu begegnen, gemeinsam zu lernen und zu arbeiten.

Unterrichtsorganisation

In den zwei Jahrgangsstufen der Flexiblen Schuleingangsphase unterrichten zur Zeit vier Lehrerinnen. Sie werden in einigen Wochenstunden durch eine Sonderpädagogin unterstützt.
Das in der Flexiblen Schuleingangsphase angestrebte selbstgesteuerte und eigenverantwortliche Lernen soll durch die erprobten und praktizierten Unterrichtsformen Wochenplanarbeit, Stationenlernen, Werkstattlernen und Freie Arbeit ermöglicht und gefördert werden.
Zu diesen offenen Unterrichtsformen, die die Jahrgangsteams zunehmend auch klassenübergreifend organisieren, sollen die Schülerinnen und Schüler in der Schuleingangsphase schrittweise und gezielt hingeführt werden.

Sie sollen auf diese Weise ihrem Lernalter und Lernstand entsprechend lernen,
• sich richtig einzuschätzen,
• sich selbst aus einem differenzierten Angebot anspruchsvolle Aufgaben und Ziele zu setzen,
• ihr Lernen selbstständig zu planen und die Ergebnisse auch zu überprüfen.

Selbstgesteuertes und eigenverantwortliches Lernen kommt den gut lernenden Schülern entgegen. Sie entwickeln von früh an selbstständig effiziente Lernstrategien und Lernkompetenzen.
Kinder mit Lernschwierigkeiten benötigen dagegen beim Lernen mehr angeleitete Unterstützung durch die Lehrerin.
Dieser Tatsache soll durch einen Wechsel offener und geschlossener Unterrichtsformen entsprochen werden. Die Unterrichtsformen sollen sich sinnvoll ergänzen und so miteinander verbunden werden, dass eine individuelle und differenzierte Förderung jedes einzelnen Kindes sicher gestellt ist.

Differenzierung und Förderung
Innere Differenzierung erfolgt im Rahmen der oben genannten Formen des offenen Unterrichts und durch differenzierte Aufgabenstellungen.
Eine äußere Differenzierung findet statt durch die Bildung klassenübergreifender Lerngruppen nach Leistungsniveaus sowie durch zusätzliche Förderstunden für Schülerinnen und Schüler, deren Schulfähigkeit noch entwickelt werden muss und die besonderen Förderbedarf in Deutsch und Mathematik haben.
In klassenübergreifenden Förderstunden, die nach Möglichkeit zusätzlich zur regulären Stundentafel der Jahrgangsstufen erteilt werden, sollen langsamer lernende Schülerinnen und Schüler gezielt in ihrer Entwicklung im sprachlichen und mathematischen Bereich gefördert und unterstützt werden.
Abhängig von den zur Verfügung stehenden Lehrerstunden werden im Stundenplan für alle Klassen Förderbandstunden eingerichtet, in denen jeweils die beiden Parallelklassen einer Jahrgangsstufe in drei Lerngruppen aufgeteilt und unterrichtet werden.
Bei lern- und leistungsschwachen Kindern sollen durch frühzeitige Diagnose gezielt Probleme erkannt und benannt werden. Auf dieser Grundlage sollen dann individuelle Förderpläne erstellt und mit den Eltern besprochen werden. Falls es sinnvoll erscheint, wird auch die Sozialarbeiterin der Schule zu Rate gezogen.
Diese organisiert im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes für anspruchsberechtigte Kinder auch eine Zusatzförderung, um Lernschwierigkeiten zu überwinden.

Förderung in der Offenen Ganztagsgrundschule
Die Erfahrungen in der Offenen Ganztagsgrundschule zeigen, dass sich besonders für Kinder mit Lernproblemen, Entwicklungsverzögerungen und Migrationshintergrund die Teilnahme an der OGS positiv auf das Lernverhalten und die Lernerfolge dieser Kinder auswirkt. Sie werden hier bei der Anfertigung der Hausaufgaben betreut und erhalten zusätzlichen Förderunterricht in Kleingruppen.
OGS-Kinder mit besonderem Förderbedarf erhalten im Rahmen des OGS-Plus - Programms der Stadt Herzogenrath eine weitere individuell ausgerichtete Förderung.

Erfolgreich starten

Einschulung und Schulanfang

Vorbereitung des Schulanfangs
Der Schulanfang ist eine wichtige Zeit für jedes Kind. Die Freude auf die Schule ist groß, Kinder sind neugierig und wollen viel lernen. Die erste Begegnung mit Schule ist deshalb von besonderer Bedeutung, oft hat sie prägende Wirkung. Mit verschiedenen Aktivitäten wollen wir die Kinder auf den Schulanfang vorbereiten und ihn dadurch zu einem positiven Erlebnis werden lassen.
Auch die Eltern erfahren so schon vor der eigentlichen Einschulung viel über die Lernatmosphäre der Schule. Sie werden als wichtiger Partner für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit in den Einschulungsprozess einbezogen.

Anmeldung
Der erste Kontakt der Kinder mit der Schule erfolgt bei der Anmeldung in der Schule, die in der Regel im Oktober erfolgt. Die Schulneulinge und ihre Eltern/Erziehungsberechtigten werden von der Schule zu einem Gesprächstermin eingeladen. Der Einladung liegt ein Fragebogen bei, der Formalien enthält und ausgefüllt zum Anmeldetermin mitgebracht werden soll.
Im Mittelpunkt des Gespräches steht das Kind. Es kann von sich erzählen, von seinen Erwartungen und Vorstellungen. Es darf zeigen, was es schon kann und sich im Klassenraum umsehen. Im Elterngespräch werden offene Fragen geklärt. Erste Beobachtungen der Schulleitung werden notiert und mit weiteren Zusatzinformationen der Eltern, der Kindergärten und weiterer Institutionen in der Schülerakte festgehalten.

Schulärztliche Untersuchung
Die Eltern erhalten am Anmeldetermin eine Aufforderung, das Kind dem Gesundheitsamt vorzustellen, um die Schulfähigkeit festzustellen.
Elternabend
Die Eltern der Schulneulinge werden im Mai zu einem ersten gemeinsamen Elternabend in die Schule eingeladen.
Die Schulleitung informiert über die Bildungs- und Erziehungsarbeit in der Grundschule und klärt die noch offenen Fragen zum Schulanfang.
Die Eltern erhalten Informationen über Materialien, die die Kinder zum Schulanfang benötigen. Organisatorische Fragen zum Einschulungstag und den ersten Unterrichtstagen werden geklärt.

Unterrichtsspiel
Im Mai/Juni werden die Kinder zu einem Unterrichtsspiel in die Schule eingeladen. Sie erleben in Kleingruppen (6 bis 8 Kinder) unterrichtsähnliche Situationen.
Durch die spielerische Darstellung der Aufgaben wird bei den Kindern die Freude auf die Schule geweckt und damit Schulängsten vorgebeugt. Die Lehrerinnen können die Kinder bei der Bewältigung von Aufgaben beobachten. Inhalte des Unterrichtsspiels sind unter anderem Kontaktaufnahme, Malen, Schneiden, Mengen erfassen, Erzählen, Turnen. Die Gesamtheit der Beobachtungen ist eine Hilfe bei der Ermittlung der individuellen Lernvoraussetzungen und Schulfähigkeit eines Kindes und ermöglicht daher unmittelbar verwertbare Informationen für den Anfangsunterricht und die Klassenbildung.
Die Beobachtungen und die Auswertungen des Unterrichtsspiels sind auch bedeutend für eine gezielte Förderung. Das Unterrichtsspiel dauert ca. 90 Minuten (mit Pause) und wird vom Gesamtkollegium durchgeführt.

Schnupperunterricht
Alle Kindergärten werden eingeladen, mit den betreffenden Kindern an einem Tag den Unterricht einer Anfangsklasse zu besuchen. So erhalten die Kinder einen weiteren Einblick in den Schulalltag.

Einladung der Patenklassen
Kurz vor den Sommerferien werden die Schulneulinge von ihren künftigen Patenklassen eingeladen. Die Schüler und Schülerinnen führen die Kinder durch die Schule und gestalten mit ihnen ein kleines Heft über ihre neue Schule.
Austausch Kindergarten - Grundschule
Vertreter der Grundschulen des Schulträgers treffen sich regelmäßig mit den Leiterinnen der Kindergärten zu einem Runden Tisch. Besprochen werden organisatorische und inhaltliche Maßnahmen zur Förderung im Kindergarten und in der Grundschule.

Zusätzlich erfolgt ein intensiver Informationsaustausch der Schule mit den verschiedenen Kindergärten. Die Schulleitung, aber auch die zukünftigen Klassenlehrerinnen nehmen frühzeitig und mehrfach Kontakt zu den Kitas auf, um die Schulneulinge kennenzulernen. Die Erzieherinnen erstellen für jedes Kind ein Schulfähigkeitsprofil, das bis zur Einschulung ein- bis zweimal mit der Schule besprochen wird.

Nach dem ersten Schulhalbjahr findet ein Treffen der Klassenlehrerinnen mit den ehemaligen Erzieherinnen der Erstklässler statt. Im Anschluss an eine Unterrichtshospitation der ErzieherInnen in den 1. Schuljahren gibt die Schule diesen eine Rückmeldung über die Einschulungsphase.

Einschulungsfeier und erster Schultag

Siehe Schulporträt

Flexible Schuleingangsphase
Grundlagen
Grundlage für dieses Konzept ist § 11(2) des Schulgesetzes, das am 1.08.2005 in Kraft getreten ist.
Seit Beginn des Schuljahres 2005/06 werden die Klassen 1 und 2 im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben auf Beschluss der Schulkonferenz jahrgangsbezogen als Flexible Schuleingangsphase organisiert.

Alle Kinder des schulpflichtig gewordenen Jahrgangs werden in die Grundschule aufgenommen. Zurückstellungen von der Einschulung erfolgen nur bei erheblichen gesundheitlichen Bedenken.
Die beiden Klassen jeder Stufe werden zunehmend als gemeinsame Jahrgangsgruppe betrachtet. Inhalte des Unterrichts sowie das methodische Vorgehen werden vom Team der Jahrgangsstufe gemeinsam geplant.

Pädagogische Eckpunkte
• In der Flexiblen Schuleingangsphase haben besser Lernende die Möglichkeit, bei entsprechenden Voraussetzungen im kognitiven und sozialen Bereich schon nach einem Jahr die Jahrgangsstufe 3 zu erreichen. Dieser Wechsel kann durch eine Teilnahme am Unterricht der Jahrgangsstufe 2 im zweiten Schulhalbjahr und zusätzliche Fördermaßnahmen vorbereitet werden.

• Langsamer lernende Schülerinnen und Schüler und solche, deren Schulfähigkeit zum Beginn der Schulzeit noch nicht genügend ausgeprägt ist, sollen im ersten Schulbesuchsjahr ihre Schulfähigkeit unter Anleitung und mit gezielter Hilfestellung durch die Lehrerinnen und Lehrer entwickeln. Diese Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit insgesamt drei Schuljahre in der Schuleingangsphase zu verweilen, falls dies aufgrund der Lernentwicklung nötig erscheint.

• Bei gravierenden Lernproblemen können die Eltern einen Antrag auf Überprüfung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs stellen.

• In der Schuleingangsphase lernen Schülerinnen und Schüler mit günstigen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen und auch besonderen Begabungen gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, deren Schulfähigkeit noch nicht ausreichend ausgeprägt ist. Kinder unterschiedlicher Leistungsniveaus sollen individuell gefördert werden.

Neue Medien
Kinder wachsen heute in einer stark von Medien geprägten Welt auf. Die Medienerfahrungen der Kinder stellen einen bedeutenden Einfluss auf die Sozialisation von Kindern und deren Lernerfolg dar. Vor diesem Hintergrund stellt sich uns die Aufgabe, bei den Kindern ein sachgerechtes, verantwortungsvolles, kreatives und sozial verantwortliches Handeln anzubahnen.
Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule sollen in den Klassen 3 und 4 durch die Teilnahme am Projekt „Medienpass NRW“ Medienkompetenz erwerben und somit zur eigenständigen und kritischen Reflexion zum eigenen Medienverhalten befähigt werden.
Das Erlernen des Umgangs mit Neuen Medien soll auch ein Beitrag zur Förderung von Chancengleichheit sein, da nicht alle Kinder gleichermaßen Zugang zu den Neuen Medien haben.
Die Arbeit mit Neuen Medien soll die Unterrichtsarbeit bereichern und offene Unterrichtsformen (Wochenplan- und Projektarbeit, Differenzierungsangebote) für individuelles und selbst bestimmtes Lernen unterstützen.
Unsere Schule ist so mit Neuen Medien ausgestattet, dass Zielsetzungen der Richtlinien und Lehrpläne umgesetzt werden können.

Die Schülerinnen und Schüler sollen:
• mit Lernsoftware (lernen, üben, wiederholen, Begegnung mit Sprachen) arbeiten
• Lexikon-Software (nachschlagen, sich informieren) nutzen
• E-Mails schreiben, empfangen, lesen, beantworten
• Internet als Informationsquelle benutzen (Suchstrategien beherrschen, Informationen bewerten können)
• das Textverarbeitungsprogramm Word kennen lernen und anwenden

Englisch

Kinder wachsen heute in einer Welt auf, die durch sprachliche und kulturelle Vielfalt geprägt ist. Mehrsprachigkeit gehört daher zu den wichtigen Schlüsselqualifikationen. Sie fördert eine aufgeschlossene Haltung gegenüber anderen Völkern und Kulturen. Der Englischunterricht in der Grundschule bildet die Grundlage für ein lebenslanges Fremdsprachenlernen und den Erwerb einer Mehrsprachigkeit.

Englisch wird seit dem Schuljahr 2003/04 in den 3. und 4. Klassen unterrichtet. Seit dem 1.2.2009 ist Englisch reguläres Unterrichtsfach mit zwei Wochenstunden ab Beginn des 2. Halbjahres der Klasse 1.

Ziele des Englischunterrichtes sind:

• Der Erwerb grundlegender elementarer sprachlicher Mittel sowie konkreter kommunikativer Fähigkeiten und Fertigkeiten, die die Schülerinnen und Schüler in konkreten Situationen erproben und festigen können.
• Die Entwicklung von Interesse und Freude am Sprachenlernen und an fremden Lebenswelten.
• Der Erwerb, die Erprobung und die Festigung elementarer sprachlicher Mittel des Englischen.
• Die Bewältigung von einfachen Sprachhandlungssituationen in englischer Sprache
• Der Erwerb von Lern- und Arbeitstechniken sowie wirkungsvollen Strategien des Sprachenlernens.

Der Englischunterricht an unserer Schule findet im „English Classroom“ statt. Der Wechsel vom Klassenraum in den „English Classroom“ hilft den Kindern beim „Switchen“ auf die Fremdsprache.

Im Englischunterricht herrscht das Prinzip der Einsprachigkeit vor. Sollten aber einmal Verständnisprobleme auftreten, können jederzeit mithilfe der Sprachmittlung von Seiten der Kinder deutschsprachige Erklärungen oder Hilfen gegeben werden, die ebenfalls durch die Lehrkraft unterstützt und ausgeführt werden. Mit Hilfe von Visualisierungen der aktuellen Satzstrukturen und dem aktuellen Wortmaterial werden weitere Hilfestellungen ermöglicht.
Wir arbeiten mit dem Lehrwerk "Sally", dessen wesentliches Kennzeichen das spielerische Erlernen einer Fremdsprache ist. Sally ist ein Känguru, das die Kinder auf ihren ersten Schritten in der englischen Sprache begleitet. Gearbeitet wird abwechslungsreich mit viel Spaß und Liedern. Es wird eine gewisse Kompetenz im Hörverstehen und Sprechen angebahnt und so wird die Freude an der Fremdsprache geweckt.. Die Kinder lernen in elementaren Situationen eine begrenzte Zahl an Wörtern, Redemitteln und einfachen grammatischen Strukturen.

Der Unterricht basiert im Wesentlichen auf mündlichen Übungen wie Hören, Nachsprechen, Rollenspielen, Dialogen, Singen von englischen Kinderliedern sowie Verstehen und Lesen von englischen Kinderbüchern und kleinen Geschichten. Außerdem werden kurze einfache Texte schriftlich festgehalten. Unterstützt wird dieses Lernen durch die Ausstattung des „English Classrooms“. Die vorhandenen technischen Geräte ermöglichen auch das Arbeiten mit Hör- und Filmsequenzen.

An den Wänden, in den Regalen und auf den Fensterbänken ist ausreichend Patz für themenbezogene Materialien oder Ausstellungen. Die Bühne und der Nebenraum bieten Platz für Sitzkreise, Spiele, Rollenspiele und vieles mehr.

Am Ende des vierten Schuljahres sollen die Schüler tragfähige Grundlagen in Bezug auf die Bereiche „Kommunikation - sprachliches Handeln“ „Interkulturelles Lernen“, „Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln“ und "Methoden" erwerben, wobei der Schwerpunkt im mündlichen Bereich liegt. Das Kriterium der sprachlichen Richtigkeit wird nicht außer Acht gelassen, aber zurückhaltend gehandhabt.

Die Leistungen im Englischunterricht werden ab dem zweiten Schuljahr an benotet. Dabei sind die individuellen Lernfortschritte und die Anstrengungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler besonders bedeutsam.

Leseförderung

Lesen ist die Grundvoraussetzung für erfolgreiches Lernen in allen Fächern. Es fördert wichtige kognitive Fähigkeiten und ist Voraussetzung für den kompetenten Umgang mit Medien. Das Lesen im Alltag soll für die Kinder eine positive Funktion erhalten.
Neben der Förderung der Lesekompetenz wollen wir während der Grundschulzeit eine dauerhafte Lesemotivation erreichen.

Damit die Kinder lernen, Lesen als Gewinn zu betrachten und erleben können, dass Lesen Spaß machen kann, versuchen wir vielfältige Leseanreize zu schaffen.

In unserer Schülerbücherei können die Kinder Bücher aus einem vielfältigen Angebot an Kinderliteratur und Sachbüchern ausleihen. Leseausweise und Leseurkunden bieten einen Anreiz viele Bücher zu lesen. Die Bücherei ist montags und mittwochs während der großen Pause geöffnet.

Schon wenige Wochen nach der Einschulung findet für die Erstklässler eine Büchereiführung statt.

Für jede Klasse wird darüber hinaus eine Büchereistunde angeboten. In dieser Unterrichtsstunde können die Kinder Bücher interessenbezogen auswählen, sich bei der Auswahl ihres Lesestoffs beraten lassen oder sich mit einem Buch auf ein Sitzkissen zurückziehen und schmökern.

In vielen Klassen gibt es außerdem eine kleine Klassenbibliothek oder Lesekisten, die mit Büchern für die jeweilige Altersstufe aus der Schülerbücherei oder Stadtbücherei bestückt sind.

Besuche der Pfarr- und der Stadtbücherei gehören zum festen Programm unserer Schule und werden meistens während der seit dem Schuljahr 1999/2000 jährlich stattfindenden Lesewochen, in denen neben dem Vorlesen von Büchern zahlreiche, wechselnde Aktivitäten rund ums Buch angeboten werden, durchgeführt.

Das Vorlesen von Kinderliteratur gehört in allen Klassen zum festen Bestandteil des Schulalltags.

In jedem Jahr nehmen die 3. Schuljahre am Vorlesewettbewerb der Stadt Herzogenrath teil.

In einigen Klassen erfolgt zusätzlich zum Stundenplan eine Lesestunde in Kleingruppen. Hier betreuen Mütter und Väter Gruppen von ca. 5 Kindern und lesen mit ihnen Kinderbücher. Für diese Lesestunden steht uns ein reichhaltiges Angebot an aktueller Kinderliteratur für alle Jahrgangsstufen zur Verfügung.

In allen Klassen werden gemeinsam Klassenlektüren gelesen und erarbeitet. Das Lesen wird durch handlungsorientierte Aufgaben ergänzt, oftmals werden von den Kindern Lesetagebücher verfasst.

Seit Beginn des Schuljahres 2004/05 arbeiten viele unserer Schüler entweder am PC in ihrem Klassenraum, in der Schülerbücherei oder zu Hause mit dem Internetprogramm „Antolin“ und steigern so ihre Fähigkeit zum sinnentnehmenden Lesen.
Die kontinuierliche Ergänzung der Bücherei finanziert der „Verein der Freunde und Förderer der Grundschule Alt-Merkstein“.

So können wir den Bestand unserer Schülerbücherei laufend erweitern und aktualisieren. Für alle Jahrgangsstufen wurden Klassensätze von Lektüren angeschafft, um ohne Kostenbelastung der Eltern mehrmals im Schuljahr im Unterricht Klassenlektüren zu bearbeiten.

Offene Ganztagsgrundschule / Betreuung von 8 bis 1

An der Grundschule Alt-Merkstein gibt es seit 1995 das Betreuungsangebot Schule von 8 bis 1. Dieses Angebot wurde damals von ca. 30 Kindern in Anspruch genommen. Im Altbau der Schule wurden dazu zwei Räume eingerichtet. Das Angebot umfasste Hausaufgabenbetreuung, Freies Spiel und Angebote im kreativen Bereich.

Das Konzept der Landesregierung und der Erlass zur Einführung der OGS wurden im September 2003 in der Lehrerkonferenz erstmals beraten und diskutiert. Die Schule hat sich zu diesem Zeitpunkt die Einführung der OGS als Entwicklungsziel gesetzt und mit der Vorbereitung und Konzeptentwicklung begonnen.

Die Einführung der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) war für die Grundschule Alt-Merkstein ein wichtiger Schritt im Rahmen der Schulentwicklung.

Wir betrachteten die OGS als Chance, die Schule in ein ganztägig offenes Haus des Lernens umzugestalten, das pädagogische und gesellschaftliche Aufgaben erfüllt.

Eine im Dezember 2003 vom Schulträger durchgeführte Bedarfsabfrage ergab einen deutlichen Bedarf.

In der Lehrerkonferenz vom 4.12.2003 sprach sich das Kollegium einstimmig für die Einführung der OGS aus. Die Schulkonferenz fasste am 20.01.2004 einen Beschluss, die Stadt mit der Antragstellung für investive Mittel zur Einführung der OGS zu beauftragen.

Für die Grundschule Alt-Merkstein konnte im Januar 2004 der „Verein betreute Schulen e.V.“ der AWO Aachen-Land als Träger gewonnen werden.

Mit dem Fachbereich 4 der Stadt Herzogenrath wurde vereinbart, ein Raumnutzungskonzept mit Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen zu erstellen.

Eine zweite Abfrage im März 2004 ergab eine ausreichende Anzahl von Kindern für die Einrichtung von zunächst einer Gruppe in der OGS. (Inzwischen nehmen ca. 70 Kinder an der OGS teil.)

Einstimmig verabschiedete die Schulkonferenz am 29.03.04 das Ganztagskonzept der Grundschule Alt-Merkstein.

Zwischen dem „Verein betreute Schulen e.V.“ als Träger, der Stadt Herzogenrath als Schulträger und der Schule wird zu jedem Schuljahr ein Kooperationsvertrag abgeschlossen, in dem Aufgaben, Verpflichtungen und Rechte festgeschrieben werden.

Die Schule arbeitet in einem „Runden Tisch OGS“ zusammen mit dem Schulträger, dem Jugendamt und den anderen Grundschulen der Stadt Herzogenrath.

Ziele der OGS

Die OGS unterstützt den schulischen Bildungs- und Erziehungsauftrag unserer Schule, indem sie

• den Kindern entwicklungsnotwendige Erfahrungen vermittelt,
• zu einer Verbesserung der Lerneffektivität beiträgt,
• mittel- und langfristig zu einem erweiterten Verständnis von schulischem Leben und Lernen beiträgt und
• Familien unterstützt und entlastet.

Konkrete Anknüpfungspunkte an das Schulprogramm sind:

• die Umsetzung und Erweiterung des Bildungs- und Erziehungsauftrages
auf der Grundlage der gesetzlichen Rahmenbedingungen
• soziales Lernen und eigenverantwortliches Handeln
• individuelles Fördern und Fordern
• den Unterricht ergänzende Erfahrungen im Bereich des kulturellen Lernens
• zusätzliche musisch-kreative Aktivitäten
• Bewegungsmöglichkeiten
• Gesundheitserziehung und gesunde Ernährung

Wir verbinden mit der OGS folgende Ziele:

• Erweiterung und Entzerrung der schulischen Lernzeit
• Rhythmisierung schulischer Lernzeiten durch größere Flexibilität bei der Variierung des Anspannungsniveaus, der Intensität des Lernens und der Lern- und Handlungsformen
• mehr Bewegungs-, Entspannungs- und Stilleerfahrungen in der Schule
• Verstärkung der Selbsttätigkeit und der Eigenverantwortung der Kinder in der Schule
• Förderung der Bereitschaft zur Eigeninitiative und zu selbstmotiviertem Lernen
• Verbesserung des sozial-emotionalen und sinnlich-ästhetischen Wohlbefindens in der Schule
• Verstärkung individueller und kleingruppenbezogener Förderangebote sowohl für schwächere als auch für stärkere Schüler

Das OGS-Team

Das OGS - Team besteht aus der OGS - Koordinatorin, deren Stellvertreterin und weiteren Betreuungskräften. Diese Kräfte sind ausgebildete Erzieherinnen und Sozialpädagoginnen. Dazu kommen einige Honorarkräfte. Drei Nachmittagsangebote werden von Mitgliedern des Lehrerkollegiums durchgeführt.

Die OGS - Koordinatorin nimmt an den Dienstbesprechungen und Lehrerkonferenzen teil. Die Schulleitung und die Koordinatorin sind für die enge Verzahnung von Unterricht und OGS verantwortlich und treffen sich regelmäßig zu Planungsgesprächen..

Das Team erarbeitet mit der Schulleitung die Jahresplanung und wertet die Durchführung der OGS in regelmäßig stattfindenden Teamgesprächen aus. Darüber hinaus nimmt das Team an Fortbildungen des Schulträgers sowie des Trägervereins „Betreute Schulen e.V.“ teil. Das OGS - Team wird zusätzlich unterstützt und beraten von einem Fachberater der AWO Aachen-Land.

Das OGS - Team informiert zusammen mit der Schulleitung in der ersten Schulwoche über die Organisation und Angebote der OGS. Wesentliche Informationen erhalten die Eltern in einem Info-Heft.

Räumliche Voraussetzungen

Mit Beginn des laufenden Schuljahres steht für die OGS folgendes Raumangebot zur Verfügung:

• Speiseraum mit 35 Sitzplätzen und Küche
• 2 Betreuungsräume im Altbau
• 1 Hausaufgabenraum im Neubau
• 2 Betreuungsräume in Mobilklassen (unterer Schulhof)
• am Nachmiittag zusätzlich Klassenräume für die Hausaufgabenbetreuung

Außerdem nutzt die OGS folgende Räumlichkeiten:

• Turnhalle „An der Waidmühl“
• Lehrschwimmbecken Dietrich-Bonhoeffer-Schule
• Schülerbücherei
• English Classroom
• Schulhof

Organisation der OGS / 8 bis 1(GVB)

Die Kinder beider Maßnahmen werden vom gleichen Team betreut. Sie benutzen auch die gleichen Räumlichkeiten. Die OGS umfasst täglich die Zeit von 7.45 Uhr bis 16.30 Uhr. Die Kinder der 8 bis 1 – Gruppe werden täglich von 7.45 bis 13.15 Uhr betreut.

Die OGS / 8 bis 1 findet an allen Werktagen statt. Ausgenommen sind ein Tag für den Kollegiumsausflug und ein Tag für Fortbildung. Die Betreuung in den Herbst-, Oster- und Sommerferien wird in Absprache abwechselnd mit vier Nachbarschulen organisiert. Die Eltern erhalten einen langfristigen Ferienplan.

Falls Kinder vor 10.45 Uhr betreut werden müssen, werden sie auf andere Klassen aufgeteilt. Nachmittags stehen keine Schülerlotsen mehr zur Verfügung. Die Eltern werden darauf aufmerksam gemacht und besprechen mit ihren Kindern das richtige Verhalten auf dem Heimweg.

Die OGS - Räume sind jeweils den Jahrgängen 1,2 sowie 3,4 zugeordnet:
Jahrgänge 1,2: Hofklassen
Jahrgänge 3,4: Betreuungsräume Altbau

Alle OGS - Kinder nehmen an einem gemeinsamen Mittagessen teil. Das Essen wird von einem örtlichen Catering-Unternehmen angeliefert.

Es findet in zwei Blöcken statt:
12.30 - 13.00 Uhr
13.15 – 13.45 Uhr

Die Hausaufgabenbetreuung findet zu gestaffelten Zeiten im Hausaufgabenraum des Neubaus und in einigen Klassenräumen statt und wird von einer qualifizierten Fachkraft betreut. Die Teams der GGS und OGS haben sich vor einigen Jahren gemeinsam für wöchentliche Hausaufgabenpläne (ab Beginn des 2. Halbjahres/Klasse 1) entschieden. Das OGS - Team und die Klassenlehrerinnen besprechen Art und Umfang dieser Hausaufgaben und beraten sich bei Problemen. Die Klassenlehrerinnen erhalten regelmäßig eine Rückmeldung über das Arbeitsverhalten der Kinder beim Anfertigen der Hausaufgaben.

Pädagogische Angebote der OGS

Die pädagogischen Angebote finden nachmittags in altersgemischten Gruppen in den oben genannten Räumen statt. Zum Halbjahr erfolgt ein Wechsel der Gruppen. Die Teilnahme an den pädagogischen Angeboten ist verpflichtend.

Diese Angebote sind:

• Unterrichtsbezogene Angebote (Förderangebote und Hausaufgabenbetreuung)
• Lebensweltbezogene Angebote
• Musisch-kreative Angebote
• Sport- und Bewegungsangebote
• Werkstattangebote
• Aktionen und Projekte
• Gemeinsames Spiel
• Aktivitäten im Jahreskreis
• Selbstorganisierte Angebote

Zu Beginn des Schuljahres berät das Team die Kinder über die aktuellen Angebote und stellt nach Auswertung der Wunschlisten für jedes Kind einen individuellen OGS-Wochenplan zusammen.

Hier einige Beispiele für Angebote, die gewählt werden können:
• Lego-Technik
• Schwimmen
• Koch-/Backgruppe
• Sportliche Spiele
• Kids Move
• Tennis
• Computerkurs
• Stoff-und Farbwelten
• Nähkästchen
• Spiele-ABC
• Frühlings-/Sommerwerkstatt
• Geschichten in Büchern und Filmen
• Lese-und Kreativangebot der Pfarrbücherei
• Fördergruppen Sprache und Mathematik
• Theater

Schülermitwirkung

Zu Beginn des Schuljahres werden die beiden OGS-Sprecher gewählt. Einmal im Monat treffen sich die OGS –Kinder getrennt nach den Jahrgangsstufen 1/2 und 3/4 zur „Kinder-Konferenz“. Hier werden Probleme besprochen, Ideen gesammelt und Veranstaltungen oder Vorhaben gemeinsam geplant.

Evaluation

• Wissenschaftliche Begleituntersuchung Uni Dortmund
• QUAST (auf Ebene des Schulträgers)

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Grundschule Alt-Merkstein - aktualisiert 10.05.2019